21.04.2009: Inhouse Recruiting bei Bosch Power Tools
Was haben eine Schlagbohrmaschine und ein Praktikumsplatz gemeinsam?
->Beides gibt es bei Bosch Power Tools.
Die beste Möglichkeit, um sich ein Praktikum, eine Werkstudentenstelle oder seine Abschlussarbeit in einem Unternehmen zu sichern ist das Inhouse Recruiting von Campus X.
Bei einem Inhouse Recruiting geht es um den Erstkontakt zwischen Unternehmen und Studierenden.Dieser erfolgt in drei Schritten.
Schritt 1: Die Bewerbung bei Campus X.
Dabei wird von den Verantwortlichen überprüft ob alle Daten wie Lebenslauf und Notenspiegel vorhanden sind.
Schritt 2: Campus X organisiert und führt den Transfer der Studierenden zum Partnerunternehmen durch. Die Teilnehmer können vor Ort direkt in Kontakt mit Personalern und Mitarbeitern des Unternehmens treten.
Schritt 3: Der Studierende kann sich nach dem IHR direkt beim Unternehmen an den richtigen Stellen bewerben. Durch den Kontakt zu den Personalern wird ein erfolgreicher Einstieg bei dem Unternehmen deutlich einfacher.
Dieses Semester wurde das IHR bei Bosch Power Tools durchgeführt. Power Tools - ein Teil des internationalen Konzerns Bosch der Elektrowerkzeuge herstellt, die sicherlich absolut jeder schon einmal in der Hand hatte. Akkuschrauber, Stichsäge, Rasenmäher….
9 Uhr. Mit zwei Hochschulbussen fuhren die 12 Bewerber aus den Studiengängen Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen von der Hochschule Pforzheim nach Leinfelden-Echterdingen, der Zentrale von Bosch Power Tools. Dort angekommen wurden wir bereits von Frau Mueller, einer Mitarbeiterin der Personalabteilung von Power Tools empfangen. Nach kurzer Führung über das Betriebsgelände wurden die Studenten vom Personalchef von Leinfelden, sowie zahlreichen weiteren Mitarbeitern empfangen.
Nach einer Firmenpräsentation, bei der man von der Größe des Unternehmens Bosch und von der riesigen Produktpalette fast erschlagen wurde, konnten die Studierenden nun selbst aktiv werden. In fünf minütigen Selbstpräsentationen durften die Studenten die sieben Mitarbeiter von Bosch Power Tools davon überzeugen, dass sie der Beste für ein Praktikum oder für eine Diplomarbeit sind.
Und diese Gelegenheit, sich interessant zu machen und seine Person vor einer großen Zahl von Mitarbeitern aus dem Personalwesen wurde auch mit kreativen und professionellen Vorträgen genutzt.
Ein Student präsentierte sich so komplett in englischer Sprache, andere glänzten durch kreative Hilfsmittel wie einem Sportbogen oder andere durch spontane Stehgreifreden.
Nach interessanten Gesprächen mit zwei Mitarbeitern, die vor kurzen bei Bosch Power Tools eingestiegen sind und über ihre Erfahrungen bei Bosch erzählt haben, gab es ein reichhaltiges Mittagsbuffet, bei dem der Gaumen neben dem Bewerben auch nicht zu kurz kommen sollte. Bei Snacks, Fleischspießen, Salat und Maultaschen hatte man nun die Möglichkeit mit weiteren Mitarbeitern in Gesprächen offene Fragen zu klären und sich im Besten Falle schon einen aussichtsreichen Platz für die Diplomarbeit durch die richtige Visitenkarte zu sichern.
Nachdem der Hunger gestillt war, konnten die Studierenden in einer Case Study ihre Teamfähigkeit sowie ihre Kreativität zeigen. Aufgabe war es mit Hilfe von Informationen über neue Trends neue Produktideen für den Bereich Elektrogeräte zu entwickeln. Dabei mussten zunächst die aktuellen Trends bewertet und analysiert werden. Anschließend sollten die ausgearbeiteten Produkte präsentiert werden. Nach zwei Stunden waren dann die kreativen Ideen der drei Gruppen fertig und zum Präsentieren bereit.
Auch hier zeigten die Teilnehmer wieder ihr Können und präsentierten ohne große Vorbereitungszeit ihre Produkte und futuristischen Konzepte.
Auf der Heimfahrt zurück zur Hochschule Pforzheim durfte man schließlich auf einen erlebnisreichen Tag zurückblicken, bei dem man viele interessante Erfahrungen gemacht hatte. Die Selbstpräsentation stärkte das Selbstvertrauen und die Lässigkeit frei vor unbekanntem Publikum zu sprechen, da hier nicht wie in einem normalen Vorstellungsgespräch zwei Personaler sondern sieben Mitarbeiter des Unternehmens sowie elf andere Studierende anwesend waren. Die Case Study stärkte die Teamfähigkeit sowie die Spontanität. Die Gespräche mit den Mitarbeitern und den Personalern von Bosch Power Tools stellten die ersten Kontakte zu einem Weltkonzern her, was natürlich für den beruflichen Werdegang immer von Vorteil ist. Nach den Vorteilen des IHR müssen nun natürlich noch die Nachteile genannt werden:
Ein –naja- „verpasster“ Vorlesungstag möchte man beinahe sagen und zwei „verlorene“ Stunden bei denen man sich auf das IHR vorbereitet hat, was unserer Meinung aber durch einen sehr aufschlussreichen und wunderbar verlaufenen Tag ausgeglichen wurde.
Absolut akzeptierbare Opportunitätskosten.
Fazit:
Das Inhouse Recruiting bei Bosch Power Tools war wirklich eine effektive Möglichkeit Kontakt aufzubauen und selbst etwas zu lernen. Ein toller Tag, wie wir finden!
Die Tür zum Traumpraktikum bei Bosch ist nun, dank Campus X, offen!










