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    Social Projekt WS 17/18

    Campus X bietet hilfsbedürftigen Institutionen in und rund um Pforzheim seit Jahren regelmäßig seine Hilfe an – sei es durch Sach- und Geldspenden, aktive Mitarbeit oder Werbeaktionen, die der Sensibilisierung des gewählten Themas dienen.

    Unsere diessemestrige Wahl fiel auf das Tierheim Pforzheim, das seit 1876 aktiv Tierschutz betreibt und sich die vorübergehende Beherbergung, aber auch Vermittlung von Fund- oder Abgabetieren zur Aufgabe macht. Tag für Tag nehmen sie alte, kranke oder misshandelte Tiere auf und kümmern sich bestmöglich um sie, was - wie wir finden - große Wertschätzung verdient.

     

    GRÜNDE FÜR DIE AUFNAHME INS TIERHEIM

    Ob misshandelt, vernachlässigt, todkrank oder alt – die Gründe für eine Aufnahme ins Tierheim sind vielseitig und zeugen leider oft von Verantwortungslosigkeit: Kaninchen, die gelangweilten Kindern als temporäres Spielzeug dienen sollen, Katzen, die durch Krankheit oder ihre lange Lebensdauer ihren Besitzern lästig werden, Meerschweinchen, die sich „überraschend“ vermehren oder misshandelte Hunde – alle sind Opfer unbedachter Anschaffungen, die im Tierheim ein neues Zuhause finden. Längst rührt die Abgabe des einst gewollten Haustiers nicht nur vom neuen Beruf, einer Allergie oder Geldmangel des Besitzers her, sondern geschieht oft aus purer Unüberlegtheit. Denn viel zu selten wird sich vor der Anschaffung eines Haustiers Gedanken über Platz, Zeit, Kosten und zukünftige Lebensumstände gemacht, was dem Tier viel Leid ersparen könnte.

     

    WIE VIELE TIERE BEHERBERGT DAS TIERHEIM – UND WIE LANGE?

    Zeitweise leben bis zu 300 Tiere gleichzeitig im Tierheim Pforzheim, denn fast täglich wird ein Tier abgegeben oder gefunden. Wie lange ein Tier durchschnittlich dort bleibt, ist schwer zu sagen – während junge Katzen oft innerhalb weniger Tage ein neues Zuhause finden, hofft so mancher Hund jahrelang auf einen liebevollen Besitzer.

     

    WOFÜR UNTERSTÜTZUNG – UND WIE?

    Alle Neuankömmlinge werden bei ihrer Ankunft untersucht, medizinisch betreut, und je nach Bedarf entwurmt, geimpft, gechipt und kastriert. Bevor sie also in die Nähe der anderen Tiere kommen oder neu vergeben werden, werden sie einige Zeit in Quarantäne gehalten, um mögliche Krankheiten von den anderen Tieren fernzuhalten. Da das derzeitige Auffanglager dringend ersetzt werden muss, um auch in Zukunft Infektionen effektiv vorzubeugen, benötigt das Tierheim dringend Spenden. Für die Quarantänestation sind Kosten in Höhe von rund 1 Million Euro angeschlagen; gesammelt wird das Geld durch einen symbolischen „Bausteinverkauf“ (für mehr Infos siehe Tierheim Pforzheim). Herzlich willkommen sind aber auch Sachspenden, erfahrene Gassigeher, die mit kräftigen oder anspruchsvollen Hunden umgehen können, neue Mitglieder (Mitgliedschaft ab 15€/Jahr) oder Tierpaten, um eben jenen Tieren, die ein unglückliches Schicksal ereilt hat, ein besseres Leben zu ermöglichen.